Schimmelbekämpfung im Wintergarten

Schimmelbildung tritt nicht nur in Bad oder im Keller auf, sondern ist auch ebenso ein Problem im Wintergarten. Wintergärten, ein gern genutzter Ort für große Topfpflanzen und im Winter auch für nicht winterharte Außenpflanzen, neigen besonders in oberen Ecken zu Schimmel. Die Feuchtigkeit der nassen Pflanzerde und die Sonneneinstrahlung bzw. die Wärme der angrenzenden Wohnung führen zu einer vermehrten Wasserverdunstung. Ist keine ausreichende Belüftung gewährleistet, bildet sich Schimmel. Um diesen zu bekämpfen gibt es im Baumarkt zahlreiche Mittel. Hierbei ist zu beachten, dass diese Mittel chemisch unbedenklich sind, damit Mensch und Pflanzen nicht unter der Behandlung leiden müssen. Meistens reicht bei der Chemiebehandlung eine Anwendung aus. Wer es lieber natürlicher haben möchte, findet Möglichkeiten im Reformhaus. Alt bekannte Hausmittel, wie zum Beispiel verdünnte Essigsäure oder aufgelöste Zitronensäurekonzentrat, wirken auf natürlichem Wege gegen Schimmel. Bei leichtem Befall reicht diese Behandlung meistens aus. Wenn man nicht sicher ist, ob sich im Zimmer Schimmel befindet helfen so genannte Schimmelindikatoren. Diese sind in der Apotheke zu erhalten. Sie zeigen meist innerhalb von 24 Stunden im betroffenen, geschlossenen Raum an, ob sich Schimmelsporen in der Luft befinden. Um Schimmel generell vorzubeugen, empfiehlt sich eine gute Belüftung im Wintergarten. Auch eine starke Erwärmung dieses Bereiches sollte verhindert werden. Hierfür ist es ratsam den Raum nicht extra zu beheizen und bei starker Sonneneinstrahlung die Fensterflächen abzudunkeln und zum Beispiel über Nacht zu lüften. Auch ein Übergießen der Pflanzen sollte vermieden werden, da dies zu einer vermehrten Verdunstung des Wassers führt.

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